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Mein Gott, dein Gott, unser Gott (er-)hört dich auch digital

Einladung zum 12. Interreligiösen Frauentag auf Zoom und in der Hassia Fabrik am Sonntag, 26. September 2021.

In der Pandemie haben die Religionsgemeinschaften gelernt, Gottesdienste zu digitalisieren: über das Fernsehen sowieso, über Telefon und WhatsApp, auf Youtube gestreamt. Manche Mitfeiernden und –betenden wollen gar nicht mehr zurück in muffige Gebetshäuser, zu den immer gleichen Pfarrer.innen und Prediger.innen. Andere finden, es fehle die Gemeinschaft, der gemeinsame Gesang, die Begegnungen nach den Gottesdiensten - das eben, was die Gebete zu intensiven Erlebnissen macht.

Um das Thema Beten – auch auf digitalem Weg – geht es beim 12. Interreligiösen Frauentag, der am Sonntag, 26. September 2021, von 15 bis 18 Uhr in hybrider Form –zum einen vor Ort in der Hassia-Fabrik, zum anderen via Zoom online besucht werden kann. Ein kleiner, wechselnder Kreis um einen stabilen Kern von Frauen aus den monotheistischen Religionen Offenbachs bereitet seit zwölf Jahren den Frauennachmittag im Rahmen der Interkulturellen Wochen vor. Und schon immer spricht der Titel die Verwunderung aus über diesen einen Gott, der „mein Gott, dein Gott, unser Gott“ ist.

Mit der Behauptung im Untertitel „Beterinnen leben länger, gesünder – und intensiver!“ stellt sich die Frage was Intensität ist. Wenn der Atem schneller geht, das Herz klopft und der Puls rast? Wenn es einen wie ein Schlag trifft oder „der Blitz eingeschlagen“ hat? Wenn das Fitnesstraining Muskelzuwachs bringt oder die Kur alle Falten auf der Haut im Nu glättet? Lässt sich Intensität messen? Oder gar herstellen? Wieso wollen wir sie und wozu?

Der interreligiöse Frauennachmittag wird sich mit den Erfahrungen des digitalen Betens und den Fragen zu einem intensiven – auch religiösen – Erlebnis beschäftigen. Die Frauen der Vorbereitungsgruppe erzählen von ihren Experimenten in der digitalen Welt. Silvia Manhillen, Psychologin in der Justizvollzugsanstalt Weiterstadt, einem Ort intensiven Zusammenlebens, intensivster Grenzerfahrungen und intensiver Veränderungen an den Menschen, hält das Impulsreferat. Beten hilft der psychischen Gesundheit, der physischen, so heißt es, auch. Beten ist die Begegnung mit Menschen in der Fürbitte und mit Gott in Lob und Dank. Was macht sie und wie macht Beter*in sie intensiv? Suchen Sie mit nach den Antworten!

Eine Anmeldung ist erforderlich, es gilt traditionell „Ladies only“, die Rückmeldung enthält weitere Details zur Adresse, bzw. den Zoom-Zugang und zum Ablauf der Veranstaltung. Zu richten an: Barbara Huber-Rudolf: dekanatsreferentin@kath-dekanat-offenbach.de


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