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Die Nazarethgemeinde

Eine eigene evangelische Gemeinde gibt es in Eckenheim seit 1895. Damals wurde das erste Gemeindezentrum gebaut, eine Schwesternstation und ein Kindergarten errichtet und der Kirchenchor gegründet.

Die Gemeinde wuchs und erhielt 1931 den Namen Nazarethgemeinde. Sie erstreckt sich vom Hauptfriedhof bis zur Autobahn A661 und von der Gießener Straße bis zur Jean-Monnet-Straße. Zur Gemeinde gehören heute rund 2000 Gemeindemitglieder, eine Pfarrstelle, über 20 hauptamtliche und rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gemeinde im Stadtteil

Eckenheim, im Jahr 795 erstmals urkundliche erwähnt, war ursprünglich ein bäuerliches Dorf, das vor allem im 30-jährigen Krieg stark gelitten hat. Im 19. Jahrhundert begann der Aufschwung des Handwerks, Gärtnereien etablierten sich und Hufschmiede ließen sich in Eckenheim nieder. Außerdem gab es eine Ziegelei, aus deren Ziegel auch die Nazarethkirche gebaut wurde. 1910 wurde Eckenheim nach Frankfurt eingemeindet. Aus dem Dorf wurde ein Stadtteil, den heute Menschen verschiedener sozialer Schichten und Lebensformen prägen. Neben neu zugezogenen Familien, die vielfach in den Häusern der ehemals amerikanischen Siedlung ihre Wohnung gefunden haben oder in den neu entstandenen Häusern, leben auch viele ältere Menschen in Eckenheim u.a. im Sozialzentrum am Marbachweg und einige von ihnen im Julie-Roger-Heim, in denen die Nazarethgemeinde auch Gottesdienste anbietet.
Auf die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen in Eckenheim hat sich die Nazarethgemeinde mit ihren Angeboten, ihrem Engagement im Arbeitskreis Eckenheim und ihrer Zusammenarbeit mit den verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen eingestellt. Gerade für die jüngeren Gemeindemitglieder bietet die Nazarethgemeinde in Zusammenarbeit mit dem  Evangelischen Jugendwerk und dem Stadtjugendpfarramt Jungschar, Teenagertreff und Freizeiten an. Ein regelmäßiges Gemeindekaffee im Saal für Jung und Alt fördert den Dialog.
Auch mit der Gemeindezeitung "evangelisches eckenheim", die zehnmal im Jahr erscheint und umfangreiche redaktionelle Beiträge buchstäblich über "Gott und die Welt" liefert, öffnet sich die Gemeinde zum Stadtteil hin.
Die lebendige Ökumene hat in Eckenheim eine lange Tradition; die Gemeinde arbeitet erfolgreich mit den katholischen Nachbarn des Kirchorts Herz-Jesu sowie der Pfarrei St. Franziskus zusammen.

Die Kirche

Im Jahre 1863 weihten die Eckenheimer die Nazarethkirche ein. Der Backsteinbau ist mit seiner klaren und einfachen Form ein Symbol jener Zeit. Die Kirche steht heute unter Denkmalschutz. Erstmals wurde sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts renoviert, ein zweites Mal 1960; dabei wurde der Innenraum ausgeschmückt, der Altar, der Taufstein und die Kanzeltreppe erneuert und eine neue Orgel hielt Einzug in das Gotteshaus. Nach der Renovierung 2014, bei der ein früher zugemauertes Fenster über dem Altar wieder geöffnet wurde, sieht man die Kirche heute wieder in der ursprünglichen Farbgebung und schlichteren Innenausstattung. Gottesdienste findet hier sonntags um 10 Uhr, am ersten Sonntag des Monats um 11 Uhr statt. Neben einigen Themengottesdiensten, die über das Jahr verteilt sind, feiern wir alle zwei Monate um 16 Uhr einen Familiengottesdienst, in dessen Gestaltung die Kinder spielerisch einbezogen werden.

Kindertagesstätten

Die Nazarethschlange, auf der alle Kinder und Mitarbeitenden der Kita im Außengelände sitzen können,  ist das namensgebende Symbol der Kindertagesstätte in der Feldscheidenstraße 34. Eine Nazarethschlange ist bereits am Eingangstor zum Gelände präsent. 63 Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden hier im offenen Konzept betreut und gefördert. Für Kinder mit speziellem Förderbedarf stehen Integrationsplätze zur Verfügung. Persönlichkeitsentwicklung, Selbständigkeit, Selbstvertrauen und Sozialverantwortlichkeit der Kinder stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.
Die phantasievolle Raumgestaltung und das großzügige Außengelände unterstreichen dieses Konzept ebenso wie die angebotenen kreativen Projekte. In der intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern, mit der Gemeinde und mit anderen Institutionen und Gruppen spiegelt sich die kulturelle und soziale Vielfalt des Stadtteils wider.

In der Kita Nazarethstern in der  Martin-Zahn-Straße 1 werden Kinder unter 3 Jahren betreut. Diese Einrichtung, die im Jahr 2015 eröffnet wurde, befindet sich im Aufbau, es sind noch nicht alle der sechs vorgesehenen Gruppen eröffnet. Auf einem vorher unbebauten Gelände errichtete die Stadt Frankfurt ein modernes ansprechendes Gebäude und übertrug der Nazarethgemeinde die Trägerschaft für die neue KITA mit 72 Plätzen.
Die Kinder werden in Gruppen mit festen BezugserzieherInnen betreut. Sie brauchen vertraute Personen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben. Haben sie dieses vertraute Umfeld, sind sie in der Lage Neues auszuprobieren und ihren Horizont zu erweitern.
In der großen Halle mit anschließender Turnhalle ergeben sich Spielsituationen beim Ankommen am Morgen, beim Toben in der Bewegungsbaustelle und beim gemeinsamen Spiel /Kinderdienst am Nachmittag.
Der achtsame und wertschätzende Umgang miteinander ist der wichtigste Pfeiler der Arbeit. Im Nazarethstern ist jedes Kind und jede Familie willkommen. Kinder aus über 20 unterschiedlichen Nationen leben hier zusammen.
Anspruch und Aufgabe des Fachpersonals ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten, in ihrem eigenen Tempo, entfalten können.

Gemeindepädagogin im Planungsbezirk

Andrea Kämper

erreichbar über das Gemeindebüro oder über das Jugendbüro in der Bethlehemgemeinde, Telefon (069) 52 75 41

 

Gemeindekrankenpflege

Evangelisches Pflegezentrum Frankfurt

Battonstraße 26-28, 60311 Frankfurt am Main, Tel: (069) 25 49 21 21

Foto: privat
Hannelore Junker

Leiterin des Frauenkreises

Hannelore Junker

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